GeSoFe 2017 – Bürgerversammlung

In Haarzopf stauen sich momentan die Themen. Das zeigte sich auch auf dem Bürgerabend des GeSoFe, unserem Gemeinsamen Sommerfest. Als Bürgerverein hatten wir bewusst Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Politik, u.a. den Stadtplanungsdezernenten, Hans-Jürgen Best, eingeladen, um über die Themen vor Ort mit den für die Umsetzung verantwortlichen Personen zu diskutieren. Dabei ging es hauptsächlich darum, die Probleme, die auch uns als Bürgerverein immer wieder begegnen, klar zu benennen und nach Lösungsvorschlägen der Podiumsteilnehmer zu fragen. Einen breiten Raum nahm wie üblich das Thema Bauen im Stadtteil ein. Erfreulich ist, dass die seit Jahren geforderte Mietraumetablierung im Stadtteil nun endlich forciert wird. Unser Podiumsgast Juan-Carlos Pulido, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord, verkündete, dass sein Unternehmen auf der Fläche neben dem Neubau „Rotunde“ auf der Fulerumer Straße ein großangelegtes Neubauprojekt für Mietwohnungen plant und dafür den Zuschlag erhalten hat. Nur wenige Tage später erfuhren wir alle dann, dass auch auf der Fläche des ehemaligen REWE an der Humboldtstraße bezahlbare und seniorengerechte Mietwohnungen entstehen werden. Das sind Neuerungen, die der Bürgerverein an diesen Stellen ausdrücklich unterstützt.

Ein weiteres wichtiges Thema des Abends war die Frage nach einer Erweiterung des Haus des Lernens. Eindeutig ist, dass die Schule am Standort Raadter Straße bereits jetzt mehr Kinder aufnimmt, als sie dazu dauerhaft im Stande sein wird. Die Forderung nach einem weiteren Schulzug wird deshalb nicht nur seitens der Eltern, sondern auch durch die Schulleitung mitgetragen und kommuniziert. Auf dem Bürgerabend durften wir erfahren, dass die Hatzper Schule kurzfristig als provisorischer Schulstandort für einen weiteren Schulzug hergerichtet wird. Diese Entwicklung werden wir genau verfolgen, weil es aus unserer Sicht nicht sein darf, dass aufgrund mangelhafter Planung Haarzopfer Schülerinnen und Schüler in unserem Stadtteil keinen Schulplatz finden. Die Thematik ist damit jedoch dauerhaft noch nicht vom Tisch. Auf dem Gelände der Hatzper Schule gibt es nämlich eigentlich einen Bebauungsplan für barrierefreie Wohnungen und eine Kindertagesstätte. Wo der neue Schulstandort dauerhaft entstehen wird, muss also schnellstmöglich diskutiert werden.

Auch die Problematik der Anwohnerbeiträge zur Sanierung der Humboldtstraße brennt Vielen noch unter den Nägeln. Als Bürgerverein sind uns nach dem gültigen Ratsbeschluss leider die Hände gebunden, wir haben den Anwohnern aber nahegelegt, schnellstmöglich rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen – das ist die einzige Möglichkeit, die nunmehr verbleibt.

Erfreulich hingegen ist, dass die Sanierung des Sportplatzes am Föhrenweg sehr schnell voranschreitet. Bereits Ende des Monats werden die Fußballer von Sus Haarzopf ihren neuen Kunstrasen einweihen können. Eine echte Haarzopfer Erfolgsgeschichte, wenn man bedenkt, wie lange die Debatte geführt wurde und wie unwahrscheinlich es anfangs noch war, dass sich überhaupt etwas tun würde. Nicht zuletzt die Spenden vieler Haarzopferinnen und Haarzopfer haben zu diesem Erfolg beigetragen. Dafür möchten auch wir als Bürgerverein und sehr herzlich bei allen Beteiligten, nicht zuletzt beim Vorstand des Sus Haarzopf, bedanken.

Aufgefallen ist sicher einigen schon die neue Gestaltung vieler Stromkästen, die wir unserem ehemaligen Vorstandsmitglied, Wolfgang Krämer, zu verdanken haben. In enger Absprache mit den Vereinen vor Ort konnte er bewirken, dass das Unternehmen Innogy die Bemalung der sonst eher trist daherkommenden Stromkästen finanziell unterstützt hat. So tritt Haarzopf künftig noch bunter in Erscheinung.

Es gibt sicherlich noch jede Menge weiterer Themen, die man jetzt nennen könnte. Für dieses Vorwort soll das bisher Geschriebene jedoch zunächst ausreichen. Wenn Ihnen etwas Probleme oder Fragen bereitet – wir als Bürgerverein sind für alle Informationen, Nachfragen und Vorschläge gesprächsoffen.

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